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Führen braucht Praxis
Managemententwicklung oder Schulbank?
Management-Entwicklung (ME) sollte das logische Abbild der Situation sein, in der Unternehmen heute stehen: schneller Wandel der
Umfeldbedingungen, immer stärkerer Druck zur Wirtschaftlichkeit, innere Veränderungen durch Fusionen und Neuorientierung an der Marktsituation. Denn diesen Herausforderungen müssen sich die künftigen
Führungskräfte stellen. Daraus ergeben sich eine Reihe von Unterschieden zur traditionellen Form von Führungskräfte-Ausbildung.
Führungswissen statt Fachwissen Unter den Rahmenbedingungen schneller und stetiger Veränderungen im Umfeld, benötigen
Führungskräfte künftig mehr Wissen über Organisationsveränderung, über Mitarbeiterführung, über die Möglichkeiten der Organisations-Steuerung durch Impulse, sowie über die Notwendigkeiten von
Wissensmanagement.
Wirtschaftlicher Nutzen statt Ausbildungskosten Natürlich war schon bisher Ausbildung eine Investition in die Zukunft, von der
man sich langfristigen Return of Invest durch qualifizierte Führungskräfte erwartete. In der ME wird durch die Bearbeitung von konkreten Projekten in den Unternehmen ein unmittelbarer und messbarer
Nutzen erreicht – im Regelfall ist dieser mehrfach höher als die „Ausbildungskosten“. Und dazu kommt, dass so gezielt Impulse fürs Unternehmen gesetzt werden.
Impulse statt langdauernde Schulung Durch kurze ME-Projekte wird die Umsetzung für die Teilnehmer erlebbar und sofort in der
Organisation wirksam. Mehrfachnutzen statt Einzelwissen Durch Projekte im Rahmen von ME entstehen bereichsübergreifende Erfahrungen über den Teilnehmerkreis hinaus –- das heißt Lernen findet in
größerem Rahmen statt.
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