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Trends Wer von den Bergen kommt, dem ist das Meer neu
Aus unserem Lern- und Change-Hintergrund faszinieren uns schnelle und bunte Inszenierung, Perfektion, Aufwand und Geplantheit von Events, die
Anleihen von Zirkus, Bühnenshows und Musik – insgesamt die „roten Elefanten“. Von außen sehen wir aber auch Schwachstellen der Event-Szene.
Woran klassische Events kranken Egozentrisch kreist alles um das zentrale „Event“ – zu lasten von Langfriststrategie,
Systemeinbettung und Organisationskontext. Fun and Entertainment verselbständigen sich: Malaktionen, Feuerwerke, Überblendtechnik und Großbildprojektion, Walkacts, Schauspieler, Foodinszenierungen. Die
Energie der Veranstaltung stammt aus Show und Inszenierung – nicht aus echter Partizipation der Betroffenen bzw. den „heißen“ Themen der Beteiligten. Wirkung dominiert Wirksamkeit. Aufwand und Finanzen
haben sich verselbständigt. Was wir „Krankheit“ nennen, mag für manche Veranstaltungen stimmig sein – aber eben keineswegs für alle!
Es gibt „Events“ jenseits von Marketing und Relationship! Produkt-, Marketing- und Relationship-Events dominieren die Szene. Aber
deren Designs passen schlecht für Events im Rahmen von Change- und Lernprojekten und Veranstaltungen mit echter Mitarbeiterbeteiligung. Diese Lücke bei den Event-Designs muss man nicht immer mit
Open-Space stopfen – denn da fehlen allzu oft die nötigen Voraussetzungen.
Die eigenen Leute zu Wort kommen lassen! Eingekaufte Referenten-Kompetenz macht was her. Aber weit mehr Energie setzen Sie frei,
wenn Sie die eigenen Leute auf die „Bühne“ holen: Die präsentieren ihre eigenen Erfahrungen, ihre Sicht der Dinge, ihre Problem- und Fragestellungen oder sie berichten, worauf sie stolz sind und wo es
noch hakt. Präsentations-Coaching unterstützt all die, die keine geborenen Redner sind. Übrigens profitiert auch die Führungsebene, wenn man deren Präsentationen gemeinsam durchgeht um Spannungsbogen,
Botschaften und Visualisierungen zu optimieren.
Moderatoren mit Stallgeruch Sie können TV-Moderatoren einkaufen, die machen das formal perfekt. Aber ihnen mangelt es an
informellem Hintergrundwissen, sie haben keinen Stallgeruch und es fehlt ihnen der Vorteil des „von uns – für uns!“. Also suchen wir möglichst nach „Laien-Moderatoren aus dem eigenen Unternehmen – am
besten zwei. Und wenn sich niemand so recht auf die Bühne traut, dann hilft „Moderations-Coaching“ bzw. Auftrittstraining. Das sichert Lebendigkeit und den „Charme geplanter Improvisation“, macht den
anderen Mut, sich aktiv einzubringen und erhöht die Chance auf Langfrist-Wirksamkeit.
Pre- und Post-Event Ideal, wenn Teilnehmer schon eingestimmt und thematisch „angewärmt“ in die Veranstaltung kommen. Aktivitäten
im Vorfeld: Einladungen, Interviews, Telefonate, Vorfeldgespräche, Vorabtexte, e-Aktionen, kleine verschickte Aufmerksamkeiten, Vorabvernetzung der Teilnehmer, .... . Und natürlich sind Sie am Ende
keineswegs am Ende. Zum „Post-Event“ gehören Nachkontakte, Dokumentationen, mitgegebene oder verschickte „Fetische“, das Einlösen von Wetten, Intranet-Aktionen, Folgetreffen, Vernetzungen der Teilnehmer,
Erfolgs- oder Misserfolgsberichte, ... .
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